Nordic/Stickwalking
Im Wendland unterwegs
Termine


Nordic Walking ist ein Sport, der maßgeblich von der Sportindustrie im Labor geprägt worden ist, nachdem schon die Skilangläufer mit Stöcken im Sommer trainiert hatten. Man hat neue Stöcke entwickelt und die positiven Auswirkungen des Ausdauersports für die Allgemeinheit entdeckt.

Nordic Walking wird mit einteiligen Carbon/Carbon-Gemisch Stöcken mit einer speziellen Handschlaufe ausgeübt, die Stocklänge liegt bei ca Körpergrösse x 0,68.

Es erfordert aktiven Armeinsatz, weil sonst die zu langen Stöcke ständig hinterherschleifen- selbst bei Trainern habe ich das beobachtet! Da hiess es dann, das gehört so... nein, das tut es nicht. Nordic Walking ist für Menschen geeignet, die noch sehr gut zu Fuss sind und eine gewisse Kondition mitbringen. Leider wird es inzwischen selbst in Kureinrichtungen an Menschen ausprobiert, die den Anforderungen nicht gewachsen sind- es wird aber nach wie vor als Sport für alle angepriesen.




Stickwalking®, das von Marina Wolff- Bühring schon vor über zehn Jahren aus dem Bergwandern in Zusammenarbeit mit Dr. Neureuther entwickelt wurde,  ist an sich sogar mehr als Nordic Walking als Gesundheitssport geeignet.

Stickwalking® ist flottes Gehen mit zwei Stöcken, passt sich aber dem Menschen an, im Gegensatz zum Nordic Walken, wo es wesentlich auf Tempo und Technik ankommt.

Stickwalking® wird mit dreiteiligen Teleskopstöcken mit einer einfachen Handgelenkschlaufe gelaufen, die Stöcke werden etwas kürzer eingestellt als für Nordic Walking- etwa Körpergrösse  x 0,66. Daher ist es weniger anstrengend und vor allem für Ältere, Menschen mit gesundheitlichen Problemen und für "Couch Potatoes" geeignet.

Leider ist es nicht so verbreitet, da es keine große Industrie hinter sich hat, aber in den NTB Sportvereinen hat es Einzug gehalten.



Das Wendland geht eigentlich nur von Clenze bis Lüchow, aber seit einigen Jahren wird der gesamte Landkreis so genannt, historisch nicht korrekt, aber sehr handlich...


Elbe bei Gartow


Aufruf:
Bitte, Menschen, lasst eure frei laufenden Katzen UND vor allem Kater kastrieren!!! Es gibt so viel Elend, weil Menschen immer noch glauben, dass eine frei lebende Katze sich allein durchschlagen kann. In einer sich verändernden Umwelt mit Monokulturen und anderen schlechten Bedingungen für die Tierwelt schaffen es nicht einmal mehr Eulen oder Uhus, genug Mäuse zu finden. Eine frei lebende Katze kann sich niemals von dem ernähren, was die "Natur" ihr bietet. Und es gibt kaum Menschen, die bereit sind, ihren Schuppen oder Keller einer streunenden Katze als Unterschlupf anzubieten. Viele Tiere hungern und fressen sogar ihre Jungtiere aus der Not. Das muss nicht sein! Wir alle sind für unsere Tiere verantwortlich!


01.08.2010